Ich habe hier glaube ich noch nie davon geschrieben, dass ich seit einigen Jahren verstärkt Computer und Kleingeräte der Firma Apple benutze. Nun ist es aber definitiv Zeit, dies nachzuholen, denn der Gebrauch von Software und Hardware aus diesem Haus hat in meinem Fall zu geistiger Verarmung und infantilem Produktvertrauen geführt. Mit folgendem Szenario scheiterte ich heute grandios:
Ich brauche regelmäßig Dokumente (zumeist Ablaufpläne), die ich per Mail erhalte und in denen ich mir gerne Dinge farblich hervorhebe. Danach drucke ich sie aus und packe sie in mein Aktenköfferchen. Oft werden dann kurz vor Beginn der Veranstaltung Zusammenhänge geändert oder Programmpunkte umgestellt. Dies ergänze ich handschriftlich.
Mein Plan war dieser: Da ich mich bei dererlei Arbeitsabläufen sowieso der Standardsoftware des Computerkonzerns bediene (Mail und als Textverarbeitung Pages) jage ich diese Dokumente künftig in die iCloud und habe sie dann auf meinem Eitopf patsch zur Hand. Ein Vorteil für mich: Mit der standardmäßig mitgelieferten Vergrößerungssoftware des Eitopf kann ich die Schriftstücke auch noch angenehm lesen. Auch mit meiner mir selbst oft unleserlichen Handschrift müsste ich mich folglich nicht mehr rumärgern. Kommt ein Dokument, öffne ich es auf meinem Macbook in Pages, ergänze es, peppe es farblich auf, dass ich auch ja keinen Einsatz verpenne, und benutze dann das Menü Bereitstellen um es in die iCloud zu schießen.
Allerdings hatte ich die Rechnung ohne die genialen Apple-Entwickler gemacht, die es obsolet finden, die hauseigene Office-Suite unter Mac OS 10.7 mit einer automatisierten Anbindung an den hauseigenen Cloud-Service auszustatten.



