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die dinge mit den augen des blinden sehers

Die Ehre Gottes aus der Natur

Verfasst von theiresias am 16. September 2009

Mit diesem Titel eines Liedes nach Texten Christian Fürchtegott Gellerts von Ludwig van Beethoven ließe sich das am 20. September um 18:00 Uhr im Ökumenischen Gemeindezentrum Bergwald stattfindende Benefizkonzert wohl am trefflichsten überschreiben.

Matthias Widmaier (Tenor) und sein Bruder Martin Widmaier (Professor für Klavier) werden ein facettenreiches Programm aus geistlichen und weltlichen Liedern von Haydn, Beethoven und Schubert präsentieren. Zudem wird Martin Widmaier zwei Klavierstücke zu Gehör bringen, die – in Anlehnung an ein rennomiertes Festival – mit Fug und Recht als Raritäten der Klaviermusik bezeichnet werden dürfen. So führen Schuberts Impromptus aus dem Nachlass noch immer ein Schattendasein. Erklingen wird das zweite in Es-Dur. Mit dem zweiten Klavierstück greift Martin Widmaier das bereits vorher vorgetragene Schubertlied Du bist die Ruh erneut auf und lässt es in einer Transkription für Klavier (solo) von Franz Liszt erneut erklingen.

Benefizkonzert
zugunsten neuer Musikinstrumente für den Kindergarten Schalom, Bergwald
Sonntag, 20. September 2009, 18:00 Uhr
Im Ökumenischen Gemeindezentrum Karlsruhe-Bergwald

Matthias Widmaier, Tenor
Martin Widmaier, am neun Bechstein-Klavier des Gemeindezentrums

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Die Spinne im Netz

Verfasst von theiresias am 24. August 2009

Während des NS-Rgimes war er einer der Kommentatoren der Nürnberger Rassengesetze. Ein paar Jahre später saß er auf einem der bedeutendsten Posten in der jungen Bundesrepublik. Hans Werner Globke war Staatssekretär im Bundeskanzleramt und die rechte Hand Kanzler Adenauers. Wie war es möglich, dass jemand, der damit unzweifelhaft der Ermordung und Deportation unzähliger Menschen den Weg bereitete, bereits wenige Jahr nach der Bankrotterklärung des menschenverachtenden Staates wieder oben auf war?
Die Autoren Jürgen Bevers und Bernhard Pfletschinger begeben sich in ihrem Feature Die Spinne im Netz auf eine biographische Spurensuche. Ihre sorgfältig audiocollagierten Recherchen beantworten jedoch mehr als die oben skizzierte Frage. Das Faszinierende ist, dass die beiden Autoren so wenig wie möglich als gegeben voraussetzen und ihr biographisches Feature am Punkt Null beginnen. Mit akribischer Genauigkeit, sprachlicher Prägnanz und punktgenauem O-Ton-Einsatz legen sie nicht nur dar, dass Globke Mitautor des Kommentars der Rassegesetze war, sondern klären auch, welche Aufgaben er in dieser Funktion genau übernahm. Dabei wird die historische Bedeutung des Kommentars nicht nur auf irgendeine Weise behauptet, sondern kontrovers vermessen.
Mit gängigen Erklärungsmustern geben sich Bevers und Pfletschinger nicht zu frieden. Weder wenn sie detailversessen den Weg Globkes ins NS-Innenministerium beschreiben, noch bei der Markierung seines Weges ins Bundeskanzleramt. So erzählen sie ganz nebenbei einen Teil der Geschichte der konservativen Parteienlandschaft vor 1933 und nach 1945.

Doch Lob gebührt nicht nur der journalistischen Recherche und der Konzeption des Featuretextes, sondern auch dessen radiophoner Umsetzung durch den Regisseur und Redakteur des Westdeutschen Rundfunk Wolfgang Bauernfeind.
Dabei beginnt das Feature kurios und nahezu verharmlosend. Während die Sprecher beschrieben, wie ein Mann ins Bundeskanzleramt einzieht, den einige seiner Zeitgenossen für einen der schlimmsten Nazis halten, erklingt dazwischen leichtfüßige Easy-Listening-Musik, der typische Klang der 1950er Jahre. Ausdruck einer politisch-öffentlichen Scheißegal-Haltung?
Der Featuretext verfolgt die These, dass Globke insbesondere durch sein Wirken im Hintergrund enorme Bedeutung zukommt. Diese These wird 1:1 akustisch umgesetzt. Ob Adenauer, zeitgenössische Radiobeiträge oder andere Teilnehmer des öffentlich-plitischen Geschehens. Ihre Stimmen treten mit seltenen Ausnahmen hörbar hinter der Person Globkes zurück und verhallen.

Dieses Feature gehört sicher zu den hervorragendsten Produktionen des Jahres 2009.

Jürgen Bevers und Bernhard Pfletschinger

Die Spinne im Netz

Adenauers Staatssekretär Hans Maria Globke

Regie: Wolfgang Bauernfeind

Produktion: Westdeutscher Rundfunk, 2009

Ausstrahlung: Montag, 24. August 2009, 20:05 Uhr, WDR 5

Danach hier für eine Woche zum Download

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Musikwarnung: Hochzeit in Moll

Verfasst von theiresias am 12. August 2009

Frage: Wie viele der Ehen, deren kirchliche Schließung Theiresias musisch betreute, wurden bereits wieder geschieden? Erhebungen konnte Theiresias bis jetzt nicht anstellen, die Frage scheint ihm jedoch berechtigt. Eine Musikerin bzw. ein Musiker muss sich unbedingt fragen, ob das Erzeugnis seines Handwerks denn wirklich erfreut, wie ja bei solchen Anlässen beabsichtigt.
Zumal die musikalische Gestaltung einer kirlichen Trauung wiederum den Kirchenmusiker, vermutlich auch die Kirchenmusikerin, überhaupt nicht erfreut. Deutsche Paare sind was die Musikauswahl bei Ihrer Trauung angeht stereotyp fixiert. Wenn es ganz schlimm kommt, sind beide Hochzeitsmärsche (Wagner und Mendelssohn) zu spielen. Gesungen werden in der Regel folgende Lieder: Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren, Großer Klotz wir hobeln Dich, Herr Deine Liebe ist wie Gras und Mäusespeck und Danke für diesen guten Morgen (in diversen Umdichtungen, die dann schonmal bis zu sieben Strophen umfassen). Lieder, die nicht generell schrecklich oder schön sind, deren Text aber immerhin etwas schönes freudiges beinhaltet, so dass die Melodien recht schmissig dahinzuspielen sind. Es ist ihnen durchaus nicht abzusprechen, dass sie sämtlichst die Qualitäten gut gearbeiteter Gassenhauer aufweisen. Dies wissend, hat die geneigte Kirchenmusikerin bzw. der geneigte Kirchenmusiker den status quo zu akzeptieren.

Nun erfreuen sich aber seit gefühlten Ewigkeiten auch die Gesänge der Bruderschaft in Taizé ungebremster Beliebtheit. Einfach gehaltene 4stimmige Gesänge, deren Harmonik mal abgesehen von einigen effektvollen Doppeldominanten gepaart mit so manchen Vorhalten und gewürzt mit schwülstigen Quartsechstakkorden grundständige Kadenzmuster nicht überwinden. Viele dieser Gesänge wirken meditativ bis einschläfernd (sicherlich eine Geschmacksfrage), was dadurch bestärkt wird, dass sie so lange zu wiederholen sind, bis sie sich den Singenden in die Synapsen eingebrannt haben. Doch auch diesen Gesängen will Theiresias ihren effektvolle Schnulzigkeit zugestehen, ja sie sind dafür sogar zu loben. Die Musiker in Taizé sind gewissermassen the kings of Spiritual Easy Listening in Europe. Nun gehört ja Theiresias zu den RadiohörerInnen, „die Easy Listening nicht auf die leichte Schulter nehmen“. Folglich lauscht er, wann immer möglich, Götz Alsmanns allmontäglicher Radiosendung (20:05 Uhr, WDR 4, Go Götz Go). Somit ist es für ihn natürlich eine Binsenweisheit, dass Moll die besser Easy-Listening-Tonart ist. Überrascht es da, dass etliche der von den Kings of Spiritual Easy Listening verfassten Songs, sich dieses Modus und seiner reichhaltigen Möglichkeiten bedienen? Man sollte es diesen Meistern nicht vorwerfen.

Ist aber nun Moll die geeignete Klangfarbe für eine Kirchliche Trauung? Was bedeutet dies für die Ehe. Langeweile schon vor dem verflixten siebten Jahr? Scheidung durch musisch intendierte Traurigkeit vorausbestimmt?

Verstehen Sie Theiresias nicht falsch: Natürlich darf es auch in einem Traugottesdienst ruhige und meditative Momente geben, die durchaus mit den Gesängen aus Taizé gestaltet werden können.
Solange jedoch die Frage ungeklärt ist, welchen Einfluss die Kirchenmusik auf die Beständigkeit der Ehe hat, rate ich von Taizé am laufenden Meter ab. Es ist nicht auszuschließen, dass diese Art der musikalischen Gestaltung zu nachhaltigen, bleibenden, trennenden und somit teuren Umständen führen kann.

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Wise Guys – sinfonisch

Verfasst von theiresias am 10. Juli 2009

Schuster bleib bei Deinen Leisten! Das hätte man den Wise Guys am Liebsten zugerufen, als man an Fronleichnam der ersten Nummer ihres Konzertes Wise Guys sinfonisch lauschte, das die fünfte Welle des Westdeutschen Rundfunks in der Sendereihe Streng öffentlich in Auszügen ausstrahlte. Diese erste Nummer ist, um es zu überspitzen, Männerchor mit Streichersoße. Allerdings greift dieser erste Eindruck zu kurz und der Schreiber täte sehr vielen, wenn auch nicht allen, Beteiligten unrecht. Übrigens können Sie, geneigteR LeserIn, sich selbst einen Eindruck verschaffen, und zwar wenn am 11. Juli 2009 um 20:05 Uhr auf WDR 4 das gesamte Konzert vom 21. März 2009 ausgestrahlt wird.

Zum Konzept des Konzerts: Einige der Wise Guys-Songs wurden für sinfonisches Orchester umarrangiert. Also überspringen wir in dieser kleinen Vorausschau einmal die Nummern, die das Vokalensemble ohne diesen Klangapparat bestritt.

Nach dem dürftigen Einstieg braucht es leider eine Weile, bis die gemeinsam vorgetragenen Stücke wirklich vom Hocker reißen (die Zeitangaben beziehen sich auf die an Fronleichnam ausgestrahlte Sendung). So liefert die Formation zunächst einmal eine Version des Alla Turcas aus Mozarts Klaviersonate in A-Dur KV 331 ab, die so stumpfsinnig und effekthascherisch ist, dass sie – zumindest im Radio – zur Peinlichkeit geriert. Hinter der Stimmakrobatik, die das Vokalensemble mit ihrer Adaption des Root Beer Rags von Billy Joel einst lieferte, bleibt dieses dahingeschmierte Arrangement bei weitem zurück.
Zum Misserfolg der Konzerteröffnung trägt aber auch die Aufnahmeleitung und die Tontechnik dieser Veranstaltung bei. Man muss mutmaßen, dass die Erwähnten vorher kaum ein Album der Gruppe gehört haben. Dann hätten sie nämlich festgestellt, dass ihre Kunst auf das Äußerste gefragt gewesen wäre.

Den Charme der Wise Guys-Alben macht meiner Meinung nach der betonte Einsatz der digitalen Klangmanipulation aus. Hier wird bei der Abmischung und beim Mastering mindestens genau so genial Musik gemacht, wie bei der Aufnahme des Rohmaterials.
Das gelingt grob auch in diesem Live-Mitschnitt, aber nur bei den Nummern ohne Orchester. Musizieren beide Klangkörper gemeinsam, muss man bestimmte Teile des Gesangs regelrecht suchen. Geschickte Finger an den Gainreglern und geringfügige Manipulationen im Frequenzbereich – insbesondere bei den tiefen Stimmen – hätten hier Wunder wirken können.

Um so mehr ist es anzuerkennen, dass alle beteiligten MusikerInnen diese widrigen äußeren Umstände musizierend überwinden und mit dem Lied König fit erstmalig überzeugen können.
Ein wahrhafter Höhepunkt des Abends ist sicherlich ein Potpurri aus angeblich 20 Hts des Vokalensembles, welches allein durch das Rundfunkorchester vorgetragen wird. Lieder ohne Worte im Schnelldurchlauf, die obwohl ihres Textes beraubt, den Kenner immer wieder schmunzeln lassen, da ihr jeweiliger Charakter durchaus erhalten bleibt. Am plakativsten offenbart sich dies in dem frechen Bläsersatz zum kabarettistischen Gassenhauer Kinder (Album Klartext). Diese Vorlage verwandeln dann beide Klangkörper gemeinsam gewissermaßen zum Finale, indem das Potpurri in den Song Jetzt ist Sommer (Album Ganz weit vorne) mündet.

Trotz einiger Startschwierigkeiten auf jeden Fall ein zu empfehlender Konzertmitschnitt.

Wise Guys – sinfonisch
Wise Guys und Rundfunkorchester des Westdeutschen Rundfunks unter Heribert Feckler
MItschnitt vom 21. März 2009
Samstag, 11. Juli 2009, 20:05 Uhr, WDR 4

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Kleinigkeiten zum Wieder- und Neuentdecken

Verfasst von theiresias am 20. Juni 2009

Sonntag, 21. Juni 2009, 10:00 Uhr, Evangelische Kirche Hohenwettersbach

Songs of Praise

Zdeněk Fibich (1850 – 1900)
Rej blažených (Reigen der Seligen), op. 56 Nr. 3
aus dem Zyklus Studien nach Bildern, Komposition zum gleichnamigen Bild von Fra Giovanni Angelico da Fiesole, bearbeitet für Orgel von Wolfgang Stockmeier

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Kleines Präludium und Fuge in B-Dur
BWV 560

Grenzenlose Kunst

Der Reigen der Seligen des tschechischen Komponisten Zdeněk Fibich erscheint in einem Zyklus namens Studien nach Bildern. Als Quelle der Inspiration dient dem Komponisten gemalte Bilder. Mit dieser Praktik ist Fibich alles andere als ein Einzelgänger. Erinnert sei nur an die Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgski. Ihre Stoffe finden Komponisten jedoch nicht nur in der Malerei, literarische Texte dienen ebenso als Vorlage. So entstanden zu einer Menge von Dramen Schauspielmusiken. Exemplarisch sei an Mendelssohns Musik zu Shakespeares Ein Mittsommernachtstraum erinnert (darin u. a. der berühmte Hochzeitsmarsch).

Die Musik wiederum kann auch Inspiration für andere Kunstrichtungen, z. B. die Literatur, sein. Thomas Bernhard verarbeitet beispielsweise in dem Stück Die Macht der Gewohnheit die Aufführung des berühmten Forellenquintetts von Franz Schubert, Klaus Mann widmet der Symphonie Partetique Peter Iljitsch Tschaikowskis einen ganzen Roman, und in seinem Doktor Faustaus fasst Thomas Mann ganze, nie komponierte, Werke in Worte.

Dabei ist beispielsweise die Musik zu bzw. über ein Bild mehr als dessen Verwandlung in Töne. Wie sollte diese auch funktionieren? Das neue Medium eröffnet gewissermaßen neue Perspektiven.

Der Reigen der Seligen

Wie Fibich das Bild Das jüngste Gericht Fra Giovanni Angelicos kennenlernte, ist unbekannt. Und warum beschränkte er sich insbesondere auf einen Teil daraus, nämlich den Reigen der Seligen? Auf jeden Fall folgt er damit einer Unterteilung, die die Kunstwelt getroffen zu haben scheint, in dem sie insbesondere den rechten und manchmal den oberen Teil des Bildes gewissermaßen ausblendet und das verbleibende Bild als Reigen der Seligen bezeichnet, welches wiederum Teil des Bildes Das jüngste Gericht sei.

Das Jüngste Gericht

Ein Grund, warum der Komponist sich nur mit dem Reigen befasst, mag darin liegen, dass in diesem der musikalische Grundstein schon gelegt ist. Für den Reigen als musikalische Form ist entscheidend, dass die Motive kurz und prägnant sind und wiederkehren, sodass bei der tänzerischen Ausführung jedem Motiv eine Tanzfigur zugeordnet werden kann. Allerdings muss eingeräumt werden, dass der Komponist mit den Wiederholungen doch etwas sparsam umgeht. Eine Volkstanzgruppe würde hier sicherlich zum erneuten Spiel auffordern, da das Stück gerade wenn die Tänzer in Schwung kommen schon wieder vorüber ist.

Dabei lässt Fibich keine Gelegenheit aus, die Tänzer in Schwung zu bringen. Mit jedem Themenwechsel verbindet er eine Tempo- bzw. Interpretationsanweisung. Da soll der Pianist beispielsweise eine Sequenz zunächst langsamer und leise, wie von einem Chor gesungen spielen (meno mosso, quasi coro), bei ihrem zweiten Auftreten ist sie dann majestätisch und im Eingangstempo vorzutragen (maestoso ma in tempo).

In seiner Orgelbearbeitung verzichtet Wolfgang Stockmeier auf einige dieser Spielanweisungen. Auch die meisten der Crescendi und Decrescendi, wodurch sich die Klavierkomposition quasi in stetiger Wallung befindet, übernimmt Stockmeier nicht. Crescendi und Decrescendi (das allmähliche Lauter- und Leiserwerden während des Spiels) können auf der Hohenwettersbacher Orgel sowieso nicht gespielt werden. Hierfür fehlt ein so genannter Schweller. Dabei handelt es sich um Lammelen, die vor den Pfeifen montiert werden. Über ein Pedal können die Lamellen stufenlos geöffnet bzw. geschlossen werden.

Dafür klingt die Orgelbearbeitung an manchen Stellen voller und gewaltiger, da Stockmeier die Bassstimme in das Pedal auslagert und konsequenterweise noch um eine Oktave nach unten verlegt. Vielfalt wird in der Orgelversion durch häufiges Wechseln der Register erreicht. Gewissermaßen wird der Reigen der Seligen dadurch farbenfroher.

Die kleinen Präludien Bachs …

… sind nicht von Bach, jedenfalls wenn man einigen MusikwissenschaftlerInnen glauben mag. Letztendlich spielt es aber auch keine Rolle. Weiterhin werden Generationen von OrgelschülerInnen mit diesen Stücken ihre ersten ernsthafteren Gehversuche bestreiten. Insbesondere auf den nebenamtlich besetzten Orgelbänken sind die kleinen Präludien dadurch oft zu hören. Allerdings hat jedeR OrganistIn so ihre Vorlieben und einige Stücke fallen dabei so ziemlich unter den Teppich. So wird beispielsweise das letzte der acht Präludien in B-Dur von vielen OrgellehrerInnen gern gemieden, bedarf es doch einer gewissen Finger- und Fußfertigkeit (Pedalsolo) zu Beginn des Stückes. Ein weitaus schwerwiegenderes Argument gegen dieses Stück ist freilich, dass es großartige Unterhaltungsmusik ist.

Höchste Zeit, es also im Rahmen dieser musikalischen Reihe aus der Mottenkiste zu kramen und meinem Orgellehrer ein spätes Schnippchen zu schlagen.

Das Präludium beginnt durchaus typisch. Schnelle Läufe über das gesamte Orgelmanual, die danach mit den Füßen bis in den Bassbereich fortgesetzt werden. Das Hauptthema wird jetzt groß und kräftig mit Harmonien ausgestattet und über verschiedene Tonstufen gejagt. Ende des Präludiums. Die Fuge präsentiert ein schmissiges Thema im Dreivierteltakt. Der Schluss des Themas ist so gewählt (Quart- und Quintsprünge), dass sich bereits mit dem Hinzutreten der zweiten Stimme lustig springende Akkorde ergeben. Mit allen vier Stimmen gerät dies zu einer Musik, die sich ebenfalls mit Fug und Recht als ein „Tanz der Glückseligen“ bezeichnen darf.

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„Ein Klavier, ein Klavier…“

Verfasst von theiresias am 12. Juni 2009

Bechstein Academy 116

Es gibt Bauwerke, die sind so trist, dass das Wort mausgrau zu ihrer Beschreibung der reinste Euphemismus ist. Eine noch blümerantere Verklärung lautet „Zweckbau“. Zweckbauten entstanden ab der Wirtschaftswunderzeit, bis in die 70er Jahre. Da das Geld so reichlich vorhanden war, wurde am laufenden Meter gebaut, was offensichtlich bedingte, dass den ArchitektInnen die Zeit zum Nachdenken fehlte.

Gerade bei Kirchens entstand so mancher Zweckbau, den man dann Gemeindehaus oder Gemeindezentrum nannte.
Heute steht man vor der schwierigen Aufgabe, diese Räume mit Leben zu füllen. Blumenschmuck wirkt Wunder und ohne heimische KünstlerInnen, die die schalen Wände mit Kunstwerken behängen, wäre die Gemeinde vermutlich schon in kollektive Depressionen verfallen. Auf diese visuellen Reize versteht sich Theiresias – gewissermaßen von Natur aus – nur sehr schlecht. Seine Welt ist der Klang und darum wurde er als Organist der Ev. Kirchengemeinde Hohenwettersbach/Bergwald in diesem Metier tätig. Im musischen Bereich war die Situation zumal weitaus katastrophaler.
Im Gemeindesaal befanden sich zwei – sagen wir mal – Musik-Kisten. Eine wurde Orgel geheißen und hätte jeden Komponisten klassischer Horrorfilmmusik auf das Höchste erfreut, die zweite Kiste war ein Klavier, das in Wildwestfilmen sicherlich gute Dienste gleistet hätte. Somit fand Theiresias offene Ohren, als er vorschlug, man möge beide Kisten doch bitte durch ein anständiges neuwertiges Klafünf ersetzen.

Heute ist das Geld bei Kirchens knapper, was wiederum gut für die Architektur sein könnte. Allerdings bedeutet das auch, dass man Spenden sammeln muss. Das neue Instrument wurde zu 100% aus Spenden finanziert. Planten die Verantwortlichen und Theiresias noch mit einer Indienstnahme des neuen Instruments zum 01. Advent 2009, belehrten uns die Wildwest- und Horrorfilmmusik-geschädigten Gemeindeglieder eines Besseren. Somit nehmen wir unser neues Instrument bereits am 14. Juni 2007 in Dienst. Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön!

Was darf es sein?
Die Anforderungen an das neue Instrument waren schnell aufgeschrieben. Ein Flügel schien von vornherein eher unpraktisch. In der kleinsten Variante des Gemeindesaales (er kann erweitert werden) würde selbst ein Stutzflügel zu viel Platz einnehmen. Trotzdem sollte es möglich sein über das Instrument herüber schauen zu können, um beispielsweise einen Chor zu leiten. Ein Instrument höher als 1,16 m war also tabu. Trotzdem soll das neue Schmuckstück vor allem klanglich etwas unter der Haube haben. Theiresias legte bei der Auswahl also insbesondere auf ein weites dynamisches Spektrum Wert, das heißt, der Unterschied zwischen dem leisesten Pianissimo und dem kräftigsten Fortissimo sollte möglichst groß sein. Dieser Faktor ist noch leicht spielend zu erfahren. Weitaus schwieriger ist die Frage, zu beurteilen, wie sich der Klang im Raum ausbreitet, wie lange ein Ton nachklingt, sprich, wie präsent er ist.
Eine Menge anderer Fragen waren zu klären: Welcher Wald musste für das Instrument sein Holz lassen, mit welcher Hände Arbeit und zu welchem Lohne wurde das Instrument erbaut. Es ist nun doch etwas komisch, für die Hungernden in aller Welt zu sammeln und dann ein Produkt zu kaufen, das in dieser Hinsicht über so manchen Zweifel nicht erhaben ist. Viele Kirchengemeinden scheint dies indes jedoch nicht zu stören. Hauptsache ein Flügel, aber schön billig bitte, für die Hungernden sammeln wir est wieder am nächsten Sonntag.
Lang die Rede, kurz der Sinn: Das verantwortliche Gremium entschied sich für einen meiner drei Vorschläge: Bechstein Academy 116.

Klavier geöffnet

Das Wesen eines Klaviers in zwei Minuten. Oder: „Führen Sie mal vor, was wir da gekauft haben.“

An reichlich Klavierliteratur herrscht nun wahrlich kein Mangel. Doch nun möchten die geneigten SpenderInnen und ZuhörerInnen ja möglichst schon mit dem ersten Ton das gesamte Potenzial des Instrumentes erhören. Außerdem will Theiresias endlich einmal mit dem Vorurteil aufräumen, es gebe keine Klaviermusik für den sacralen Gebrauch. Daher wundert es nicht, dass er das Stück, welches am Sonntag nach der Widmung erklingen wird, ausgerechnet in einem Orgelband fand.
Wolfgang Stockmeier (Herausgeber des Bandes) legt hierin eine Bearbeitung eines kleinen Klavierstückes des tschechischen Komponisten Zdeněk Fibich (1850 – 1900) vor. Den Reigen der Seligen tanzen die Glücklichen, die beim Jüngsten Gericht (so der Name eines Bildes von Fra Angelico da Fiesole) direkt in den Himmel dürfen. Dieses Bild bearbeitet der Zeitgenosse Smetanas und Lehrer Franz Lehars in seinem Klavierzyklus Studien nach Bildern (op. 56). Die Komposition lebt durch surreale Harmonik, eine weite und sensible Dynamik und beide Varianten des Sechsertaktes. Sprich: Einen simplen Walzer tanzen die Engel im Himmel nicht. Das möge sich mancher Komponist so genannter neuer Lieder mal hinter die Ohren schreiben.

Das Jüngste Gericht

Der Vortrag dieses Stücks am 14. Juni bildet den ersten Teil eines Double-Features. Eine Woche später wird Theiresias die Orgelbearbeitung des Reigens im Rahmen der Songs of Praise zu Gehör bringen.

Wie kann man einer Gesellschaft die Fähigkeiten eines neuen Instrumentes noch vorführen? Ganz einfach, man bietet etwas dar, das nun wirklich jede und jeder im Ohr hat, quasi einen Entertainer, z. B. den von Scott Joplin.

Deckblatt der Erstausgabe von Joplins Entertainer

Von diesem Stück existieren ungezählte Varianten, die meistens nur zu dem Behufe erschaffen wurden, dem Vortragenden das Spielen zu vereinfachen, oder manchmal gar zu ermöglichen. Auf solche Kinkerlitzchen wird sich Theiresias natürlich nicht einlassen, am 14.06 lautet sein Motto: „Nur original ist legal!“

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Rettet die Warenhäuser

Verfasst von theiresias am 10. Juni 2009

Schließt Ebucht und Azamon die digitalen Türen und kauft lieber teuer bei Karlstadt. Denn was tun ohne Warenhäuser? Außerdem, Euer Mitleid kann sich das demnächst freigesetzte Personal an den Hut schmieren.

Eine andere Frage, werte Leserin, werter Leser: Haben Sie kürzlich einmal versucht, in irgendeiner der blühenden Innenstädte eine Dichtung für ihren Wasserhahn, ein Ausflusssieb, einen Hemdknopf oder ein Bügelbrett zu kaufen? Ist ihnen noch nie während des Frühjahrsputzes der Staubsauger verreckt oder lassen Sie den Dreck einfach liegen, bis sie das Geld an ihren Ebucht-Verkäufer überwiesen haben und dieser geruht, ihnen das superbillige Saugerschnäppchen 3 Tage später auch mal zu schicken? Brauchten Sie noch nie auf den letzten Drücker eine Badehose mit der man sich am Strand auch sehen lassen kann?
Wenn Ihnen diese oder ähnliche Szenarien unbekannt sind, dann können Sie Theiresias nicht verstehen. In Kürze werden die Hertie-Filialen dichtgemacht. Früher hieß Hertie in Minden an der Weser, hier verlebte Theiresias seine Kindheit, mal Karstadt. Die Filiale war jedoch zu klein, also wurde sie – wie viele andere – in Hertie umbenannt, um dann verramscht werden zu können, so dass man nun letztendlich den Laden einstampfen kann. Unvorstellbar, die ganze Jugend des blinden Sehers hätte ohne dieses Warenhaus nicht funktioniert
Nun will Theiresias hier in keine Kaufhausromantik verfallen. Im Gegentum. Er selbst scheut sogar oft den Gang zum Karlsruher Karlstadt, da er sich in dem verwinkelten Gebäude und den unterirdischen Katakomben regelmäßig verirrt und entweder fluchend oder nur unter dem Geleit eines freundlichen ihm bis dato völlig unbekannten Wesens das Tageslicht wieder erblickt. Trotz dieser Widrigkeiten empfindet er es als ein Stück Lebensqualität im Zentrum einer Stadt ein Warenhaus zu haben, durch das er auf dem Nachhauseweg nur mal ein wenig irren muss, um abends wieder Bügeln und am kommenden Morgen wieder anständig duschen zu können. Und deswegen gibt er hier auch gerne mal 2 Euronen mehr für eine CD, 15 Euronen mehr für einen Staubsauger und geschlagene 30 Euronen für eine Badeshorts hin.
Am Freitag wird Theiresias wieder zu Karlstadt laufen und sich neu einkleiden. Er braucht dringend eine neue Krawatte und ein neues Shirt, beides mit Pinguinmotiven bitte.

Schließt Ebucht und Azamon die digitalen Türen und kauft lieber teuer bei Karlstadt. Denn was tun ohne Warenhäuser? Außerdem, Euer Mitleid kann sich das demnächst freigesetzte Personal an den Hut schmieren.

Eine andere Frage, werte Leserin, werter Leser: Haben Sie kürzlich einmal versucht, in irgendeiner der blühenden Innenstädte eine Dichtung für ihren Wasserhahn, ein Ausflusssieb, einen Hemdknopf oder ein Bügelbrett zu kaufen? Ist ihnen noch nie während des Frühjahrsputzes der Staubsauger verreckt oder lassen Sie den Dreck einfach liegen, bis sie das Geld an ihren Ebucht-Verkäufer überwiesen haben und dieser geruht, ihnen das superbillige Saugerschnäppchen 3 Tage später auch mal zu schicken? Brauchten Sie noch nie auf den letzten Drücker eine Badehose mit der man sich am Strand auch sehen lassen kann?

Wenn Ihnen diese oder ähnliche Szenarien unbekannt sind, dann können Sie Theiresias nicht verstehen. In Kürze werden die Hertie-Filialen dichtgemacht. Früher hieß Hertie in Minden an der Weser, hier verlebte Theiresias seine Kindheit, mal Karstadt. Die Filiale war jedoch zu klein, also wurde sie – wie viele andere – in Hertie umbenannt, um dann verramscht werden zu können, so dass man nun letztendlich den Laden einstampfen kann. Unvorstellbar, die ganze Jugend des blinden Sehers hätte ohne dieses Warenhaus nicht funktioniert

Nun will Theiresias hier in keine Kaufhausromantik verfallen. Im Gegentum. Er selbst scheut sogar oft den Gang zum Karlsruher Karlstadt, da er sich in dem verwinkelten Gebäude und den unterirdischen Katakomben regelmäßig verirrt und entweder fluchend oder nur unter dem Geleit eines freundlichen ihm bis dato völlig unbekannten Wesens das Tageslicht wieder erblickt. Trotz dieser Widrigkeiten empfindet er es als ein Stück Lebensqualität im Zentrum einer Stadt ein Warenhaus zu haben, durch das er auf dem Nachhauseweg nur mal ein wenig irren muss, um abends wieder Bügeln und am kommenden Morgen wieder anständig duschen zu können. Und deswegen gibt er hier auch gerne mal 2 Euronen mehr für eine CD, 15 Euronen mehr für einen Staubsauger und geschlagene 30 Euronen für eine Badeshorts hin.

Am Freitag wird Theiresias wieder zu Karlstadt laufen und sich neu einkleiden. Er braucht dringend eine neue Krawatte und ein neues Shirt, beides mit Pinguinmotiven bitte.

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Fundsache: Lang Lang und Ballerspiele

Verfasst von theiresias am 1. April 2009

Manchmal findet Theiresias Zeitungen, die er als Informationssüchtiger natürlich umgehend liest. So auch vor ein paar Tagen in der S-Bahn. Dort lag das lokale Verdummungsblättchen, das mit einer kleinen Meldung die Leserschaft darüber unterrichtete, der Starpianist Lang Lang habe alle gewaltverherrlichenden Spiele von seiner Spielekonsole gelöscht. Die habe der Künstler früher gespielt, um sich zu entspannen. Natürlich versämte es die Qualitätszeitung nicht, die Spielekonsole exakt beim Produktnamen zu nennen.
Theiresias fand bis jetzt eigentlich immer das Klavierspielen sehr entspannend, wird sich aber jetzt gewaltverherrlichende Spiele anschaffen.

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Humorgelkonzert

Verfasst von theiresias am 21. Februar 2009

Orgel der Stadtkirche Durlach mit Feuerwerk (Montage)

Es wird zu wenig gelacht, insbesondere in sakralen Räumen. Besonders schlimm scheint Theiresias dieser Umstand in Baden zu sein. Was helfen da Choräle wie „Der Gottesdienst soll fröhlich sein.“ Solch Ermahnung stört die/den gemeineN GottesdienstbesucherIn an sich überhaupt nicht, dafür ist die Angelegenheit schließlich zu ernst.

Machen Sie da mal einen Witz über Kirchenlieder („Wie lautet das Lied aller Nassrasierer?“ „Oh Haupt voll Blut und Wunden.“); Sie ernten nur finstere Blicke und Ihre Exkommunikation wird sofort in Angriff genommen.

Man kann daher grandiose innerkirchliche Humor- und Unterhaltungsinitiativen nicht oft genug rühmen und möchte sie so manchem Gesellen gerne verordnen.

Unterhaltung auf höchstem Niveau wird heute Abend erneut in der Stadtkriche Durlach geboten. „Heiter bis rauschend“ wird die Musik auf der 250 Jahre alten Stumm(/Goll)-Orgel vorgetragen. Nach einem Blick in das Programm bekommt Theiresias den Verdacht, dass Bezirkskantor Johannes Blomenkamp in diesem Jahr ein noch gewaltigeres musikalisches Feuerwerk veranstalten möchte als im letzten Jahr.

Unbedingte Hörempfehlung!

21. Februar 2009, 20:00 Uhr, Ev. Stadtkirche Durlach

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Volkstümliches für den Abend

Verfasst von theiresias am 21. Februar 2009

Das Krätzchen ist nicht nur ein putziges Haustier auf dem Kontinent Zamonien und spielt eine entscheidende Rolle in Walter Moers letztem Roman Der Schrecksenmeister, es ist vor allem den BewohnerInnen einer gewissen Rheinmetropole als Gesangsform aus der Eckkneipe oder von der Karnevalsbühne bekannt. Kurze in kölscher Mundart verfasste Liedchen, die sich meistens reimen und mit einer obligatorischen Schlusspointe enden. Diese funktioniert nicht selten über einfache Sprachverdreher.
Dieser Form gleicht eine andere Gesangsform aus dem Bajuwarischen: das Gstanzl. Dieses fällt jedoch oft noch knapper aus. Zumeist Vierzeiler im Dreiviertel Takt gspritzig mit der Quetschen (der Zieharmoniker) vorgetragen.

Im Jahr 2006 zeichnete der Westdeutsche Rundfunk erstmals eine Veranstaltung auf, bei der diese beiden Formen aufeinandertrafen. Eine Kölner Rockband, die das Krätzchen für sich wiederentdeckt hatte, und ein urbayrisches Gstanzl-Duo traten den musikalischen Wettstrett an, um doch letztlich in einem „Gstanzl-Krätzchen-Crossover“, wie sie es nannten, zueinander zu finden. Als Mittler zwischen den Welten diente Wolfgang Jaegers, der dem rheinischen Publikum die Gstanzl in Kölsche Zung übersetzte und somit unbestritten der Star des Abends war.

Nun scheint es, wenn man den Mediendaten des Pressedienstes trauen darf, eine Neuauflage des Programms zu geben. Doch selbst wenn heute Abend um 20:05 Uhr auf der fünften Welle noch einmal der Mitschnitt aus 2006 ausgestrahlt wird, ist das auf jeden Fall hörenswert.

Eine Sendung für die, die Freude am Sprachwitz haben, Derbheiten schätzen und die vielen Dialekte der deutschen Sprache lieben.

Samstag, 21.02.2009, 20:05 Uhr, WDR 5 (Live-Stream MP3 128 kb/s)

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